Ihr lokales Pflegenetzwerk

Das Pflegenetzwerk aus ambulanten und stationären Dienstleistern für die Pflege von Senioren

Hier wird Ihnen geholfen: Beratungsstellen, Pflegedienste und Alltagsunterstützung.

Pflegenetzwerk
Entlastung für Angehörige und Betreuungskräfte

Ob Sie als Angehöriger die Pflege alleine stemmen oder eine Betreuungskraft aus Osteuropa hilft: Ein lokales Pflegenetzwerk steigert die Qualität der Seniorenbetreuung und ermöglicht Angehörigen und Betreuungskräften freie Tage und Pausen.

Vorteile des Pflegenetzwerks:

  • Entlastung für die pflegenden Angehörigen

  • Ermöglicht bei betreuungsintensiven Fällen die Einhaltung gesetzlicher Arbeitszeitvorschriften von Betreuungskräften

  • Ergänzt Tätigkeiten der Behandlungspflege

  • Erlaubt nötigenfalls eine durchgehende Beaufsichtigung bspw. dementiell erkrankter Menschen

  • Erleichterung des Pflegealltags

  • Planbare Tagesabläufe

  • weniger Abstimmungsaufwand

Entlastung von Betreuungskräften in der sog. 24 Stunden Pflege

Im Rahmen der sog. 24 Stunden Pflege ist ein Pflegenetzwerk besonders für betreuungsintensive Fälle eine sinnvolle Lösung. Überschreitet der Betreuungsbedarf die gesetzlich erlaubte Arbeitszeit von 48 Stunden wöchentlich oder können Pausenzeiten nicht eingehalten werden ergänzt das Pflegenetzwerk die häusliche Betreuung.

Das Pflegenetzwerk in der Praxis
Einen alten Baum verpflanzt man nicht!

Sie kann sich einfach kein anderes Zuhause vorstellen: Seit ihrer Geburt lebt Anna Müller in Stuttgart, davon schon knapp 30 Jahre in ihrer eigenen Drei-Zimmer-Wohnung. “Einen alten Baum verpflanzt man nicht”, sagt die 85-jährige. Ihr größter Wunsch ist, ihren Lebensabend weiterhin in den lieb gewonnen vier Wänden zu verbringen.

Demenz vom Alzheimer-Typ: Der Alltag fällt schwer

Anna Müllers Tochter ist sich da nicht ganz so sicher. Bei ihrer Mutter wurde vor knapp zwei Jahren eine Demenz vom Alzheimer-Typ diagnostiziert. Seither geht der Seniorin ihr Alltag nicht mehr so leicht von der Hand. Beim Einkaufen vergisst sie einen großen Teil der Lebensmittel, ihre Medikamente bringt sie durcheinander und beim Kochen denkt sie nicht daran, den Herd wieder abzustellen. Die Situation spitzt sich zu, als Anna Müller von einem Spaziergang nicht nach Hause findet und in der Aufregung auf die Bordsteinkante stürzt. Im Krankenhaus wird eine Gehirnerschütterung festgestellt und ein Alters-Diabetes diagnostiziert. Die Folge: Regelmäßige Insulin-Injektionen, die Anna Müller nicht alleine durchführen kann.

Krankenhausaufenthalt: Wie geht es weiter?

Die Tochter ist ratlos: Sie ist berufstätig und kann nicht mehrmals täglich nach der Mutter sehen. Außerdem wohnt sie mit ihrer eigenen Familie zirka 20 Kilometer entfernt. Der Sozialdienst im Krankenhaus rät der Angehörigen, die Mutter in einem Pflegeheim unterzubringen. Der Schock bei Anna Müller ist groß.

Als die Tochter von ihrer Arbeitskollegin den Hinweis auf die Möglichkeiten der 24h-Pflege durch Mecasa erhält, weiß sie sofort: Das wollen wir ausprobieren! In der Drei-Zimmer-Wohnung der Mutter wird ein Raum als Gästezimmer genutzt und eignet sich hervorragend als Bleibe für die osteuropäische Betreuungskraft. Die Entscheidung ist gefallen.

Anna Müllers Tochter beantragt einen Pflegegrad bei der Pflegekasse ihrer Mutter und erhält eine kostenlose professionelle Pflegeberatung in deren Wohnung. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) spricht Anna Müller nach der Begutachtung Pflegegrad 3 zu. Damit sind auch die finanziellen Möglichkeiten geklärt.

Ivanka und Milena: ein Glücksgriff

Ivanka und Milena kommen aus Polen und unterstützen Anna Müller ab sofort abwechselnd für jeweils zwei Monate in den eigenen vier Wänden. Sie kaufen ein, kochen, räumen auf und helfen der Seniorin beim An- und Ausziehen sowie dem Duschen. Dabei achten sie darauf, dass die 85-jährige so viel als möglich eigenständig macht – auch wenn diese manchmal dabei meckert, weil die Bewegungsabläufe sie anstrengen. Ivanka und Milena wissen, wie wichtig der Erhalt der Mobilität ist. Die beiden Betreuungskräfte und Anna sind längst zu einem richtig guten Team geworden.

Einmal im Moment bringen sie Anna Müller zum Routinecheck beim Hausarzt. Der Mediziner ist begeistert, wie fröhlich seine Patientin ist und wie sehr sie von den neuen Familienmitgliedern profitiert.

Tagespflege und ambulanter Pflegedienst: Wichtige Puzzleteile

Wenn Ivanka oder Milena ihren freien Tag hat, besucht Anna Müller die Tagespflege der benachbarten Sozialstation. Die Seniorin war zunächst skeptisch, freut sich aber mittlerweile auf die neuen Bekanntschaften und die Abwechslung. Besonders glücklich ist sie, wenn ihre Tochter oder Enkelin sie am späten Nachmittag von der Tagespflege abholen und ein paar Stunden mit ihr gemeinsam in ihrer Wohnung sind.

Der ambulante Pflegedienst der Sozialstation kommt außerdem jeden Morgen zwischen 8.30 Uhr und 9.00 Uhr und gibt Anna Müller ihre Insulin-Spritze. Dabei achten die Mitarbeiterinnen darauf, dass die Seniorin ihre Medikamente regelmäßig nimmt.

Pflegesituation neu anpassen

Nach einem guten Jahr geht es Anna Müller leider schlechter. Ihre Beweglichkeit ist deutlich eingeschränkt. Die Tochter nimmt daraufhin Leistungen der Wohnberatung in Anspruch. Eine Mitarbeiterin des Dienstes berät sie, wie die Wohnung der Mutter behindertengerecht umgestaltet werden kann und welche Hilfsmittel ihr zustehen. Sie greift ihr auch bei den jeweiligen Anträgen unter die Arme.

Das örtliche Sanitätshaus liefert einen Badewannenlift, einen Rollator und kurz darauf einen Rollstuhl direkt zu Anna Müller. Mit zusätzlichen Haltegriffen in der Wohnung haben es die Betreuungskräfte bei der häuslichen Versorgung gleich viel leichter.

Ivanka, Milena und Anna: Gut eingespielt

Obwohl die Demenz bei Anna Müller fortschreitet, akzeptiert die Seniorin ihre beiden osteuropäischen Betreuungskräfte. Ivanka und ihre Kollegin Milena wechseln sich im zweimonatigen Turnus ab. Am Tag der An- und Abreise berichten sie einander alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen der letzten Wochen. Zusammen mit Anna und deren Familie sind sie ein gut eingespieltes Team.

Besonders die Tochter hat die Entscheidung für die 24h-Pflege mit Mecasa nie bereut: “Ich bin sehr glücklich, dass ich meiner Mutter größten Wunsch erfüllen kann: Trotz zunehmender Pflegebedürftigkeit in den eigenen vier Wänden bleiben zu dürfen.”

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