Wir vermitteln fürsorgliche Betreuungs- und Pflegekräfte

Stellen Sie sich und das Unternehmen Mecasa doch kurz vor!
Mecasa ist ein junges Unternehmen aus Stuttgart, das sich zum Ziel gesetzt hat, die persönlichste Pflege Deutschlands anzubieten. Wir vermitteln fürsorgliche Betreuungs- und Pflegekräfte, die es älteren und unterstützungsbedürftigen Menschen ermöglichen, auch im hohen Alter ein selbstbestimmtes und glückliches Leben im eigenen Zuhause zu führen.

Zunächst taten wir das auf herkömmlichem Wege via Telefon, E-Mail und im persönlichen Gespräch. Seit Ende letzten Jahres ist unsere Matching Plattform online, die es ermöglicht, dass die beteiligten Personen auf persönlicher Ebene zueinander passen und sich vorab per Video-Vorstellung kennenlernen können.

Damit entsprechen wir dem Wunsch der meisten Menschen, bis ins hohe Alter in den eigenen vier Wänden zu leben und nicht in eine stationäre Pflegeeinrichtung ziehen zu müssen.

liebevolle 24h Stunden Pflege

Opa Otto ist einer unserer längsten Kunden. Otto und und Danuta haben sich auf Anhieb richtig gut verstanden.

Wie ist die Idee zu Mecasa entstanden und wie haben Sie sich als Gründerteam zusammengefunden?
Die Idee entstand durch unsere Erfahrungen mit den eigenen Eltern und Großeltern. Als diese pflegebedürftig wurden, stand von Anfang an fest ihnen die größtmögliche Freiheit zu lassen und sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung zu reißen.

Schnell wurde uns aber klar, dass der Pflegemarkt für Menschen mit Betreuungsbedarf, deren Familien und sogar für die Betreuungskräfte selbst sehr intransparent und teils von zwielichtigen Vermittlungsagenturen geprägt ist. Wir wissen wie nervenaufreibend es sein kann verzweifelt nach liebevoller Betreuung zu suchen und immer wieder zweifeln zu müssen, ob man jetzt an den richtigen Anbieter geraten ist oder nicht. Man will seine Liebsten ja gut betreut wissen. Vermutlich legen wir deshalb auch so viel Wert auf die Qualität unserer Beratung und der vermittelten Betreuungskräfte.

Nachdem wir drei Schulfreunde – Oliver Weiss, Simon Spangenberg und Adam Lasocki – einige Jahre an Studien- und Berufserfahrung gesammelt hatte, wagten wir den Schritt in die Selbstständigkeit. Mit Simon als Vertriebsmaschine, Adams Netzwerk im Pflegesektor und Olivers Managementerfahrung, verfügten wir über das nötige Rüstzeug, um den Service zu bieten, den wir selbst immer gesucht aber nie gefunden hatten. Im letzten Jahr wurde dann Jan Müntinga Teil des Teams, der das Marketing übernimmt. Ebenso stieß auch noch Dr. Benjamin Krill dazu, der mit seinen IT-Kenntnissen unser Team komplementiert.

Welche Vision steckt hinter Mecasa?
Wir haben Mecasa mit dem Ziel gegründet, möglichst vielen unterstützungsbedürftigen Menschen in Deutschland ein selbstbestimmtes und glückliches Leben im eigenen Zuhause zu ermöglichen. Außerdem möchten wir den Angehörigen eine zuverlässige und erschwingliche Möglichkeit bieten, ihre Lieben in besten Händen zu wissen.

Eine ganz zentrale Rolle spielen dabei natürlich die vielen fleißigen Betreuungskräfte, die den Familien tagtäglich zur Seite stehen. Deshalb legen wir einerseits viel Wert auf die Persönlichkeit unserer Betreuungskräfte, da diese darüber entscheidet, ob die „Chemie vor Ort stimmt“. Andererseits liegt uns das Wohlergehen der Betreuungskräfte am Herzen, damit sie sich voll und ganz auf die umfassende Pflege und Betreuung konzentrieren können. Dazu gehören für uns eine faire Vergütung für eine herausfordernde Tätigkeit, eine solide Absicherung gegen Krankheit und Haftungsrisiken, sowie Unterstützung bei sämtlichen administrativen Angelegenheiten. Wir sind stolz auf die von uns vermittelten Betreuungskräfte, die jeden Tag ihr Bestes geben, damit eine fürsorgliche Betreuung derjenigen gewährleistet ist, die sie benötigen.

Seniorenbetreuung

Trotz seines Alters ist Otto fit wie ein Turnschuh. Oft spaziert er mit Danuta über die Wiesen und reisst dabei Witze in radebrechendem Polnisch. Danuta spricht gut Deutsch – aber im Krieg hat Otto ein paar Brocken Polnisch aufgeschnappt.

Polnische Pflegekräfte

„Vor Danutas Anreise war ich unsicher ob wir zusammen passen“, sagt Otto. „Aber diese kleinen polnischen Teigtaschen, die sie hin und wieder kocht haben mich überzeugt“, seufzt er – „himmlisch!“

 

Wer ist die Zielgruppe von Mecasa?
Mecasa richtet sich an zwei Zielgruppen. Zuerst natürlich an all diejenigen Menschen, die Betreuung benötigen und in ihren eigenen vier Wänden versorgt werden möchten. Dabei kommen unterschiedliche Ansprechpartner auf uns zu. Mal sind es die älteren Menschen selbst, die merken, dass sie Unterstützung im Alltag benötigen. Mal sind es die Familien, die den oft herausfordernden Betreuungsaufwand nicht mehr alleine bewerkstelligen können.

Die zweite Zielgruppe ist die der Betreuungskräfte, die wissen, dass sie exzellente Arbeit in einem harten Arbeitsumfeld leisten und dafür aber auch einen zuverlässigen transparenten Partner an ihrer Seite haben möchten. Mecasa tritt daher als Partner zwischen den beiden Zielgruppen „Betreuungskraft“ und „pflegebedürftiger Mensch“ auf.

Welchen Service bieten Sie an?
Mecasa bietet einen Rundumservice an. Zunächst machen wir uns bei einem ersten Kennenlernen vor Ort ein Bild von der Wohn- und Pflegesituation. Anschließend organisieren wir alles Weitere: von der individuellen Rekrutierung und Auswahl der Betreuungskraft, über die Organisation der Anreise, bis zur Suche einer geeigneten Abwechselkraft sind wir von Mecasa stets zuverlässiger Ansprechpartner für die Familien. So sind diese rundum versorgt und haben den Kopf frei für andere Dinge.

Seit letztem Jahr ist ausserdem unsere digitale Matching-Plattform online. Sie ermöglicht ein individuelles Matching zwischen Betreuungskraft und zu betreuendem Menschen, das Persönlichkeit, Betreuungskompetenz und Deutschkenntnisse der Betreuungskraft miteinbezieht.

Welche Vorteile bietet Mecasa? Was unterscheidet Sie von anderen Anbietern?
Im Gegensatz zu unseren Mitbewerbern erhalten Interessenten bei uns passgenaue und unverbindliche Betreuungsvorschläge über unsere Plattform. Außerdem haben die Familien die Möglichkeit, die Betreuungskraft vorab kennenzulernen. In einem Lebensbereich, der so sehr auf Vertrauen basiert wie kaum ein anderer, ist dies ein enormer Vorteil.

Ergänzend zum digitalen Ansatz, bleibt auch ein persönlicher Ansprechpartner für jede Familie erhalten, der bei Fragen und Wünschen über den gesamten Betreuungshorizont hinweg telefonisch oder persönlich verfügbar ist.

Von der Idee bis zum Start was waren bis jetzt die größten Herausforderungen und wie haben Sie sich finanziert?
Die Vermittlung von osteuropäischen Betreuungskräften war in Deutschland bisher überwiegend von unseriösen Agenturen und Schwarzarbeit geprägt. Daher war für uns zunächst die größte Herausforderung, ein Geschäftsmodell zu entwickeln, das alle rechtlichen Aspekte berücksichtigt und trotzdem für Familien und Betreuungskräfte gleichermaßen attraktiv ist.

Nachdem das Grundgerüst stand und wir erste Markterfahrung gesammelt hatten, war die nächste Herausforderung unser Geschäftsmodell auf digitaler Ebene weiterzuentwickeln. Als nicht-IT’ler sind wir dabei naturgemäß schnell an unsere Grenzen gelangt. Deshalb haben wir uns auf eine lange und mühsame Suche nach einem geeigneten Teammitglied begeben, das nicht nur fachliche Kenntnisse und Vorerfahrung mitbringt, sondern auch persönlich zu uns passt. Mit Dr. Benjamin Krill haben wir schließlich denjenigen gefunden, der nicht nur unsere bisherigen Kompetenzen, sondern auch unsere unterschiedlichen Charaktere ideal ergänzt.

Wir haben uns bewusst dazu entschieden auf die Finanzierung durch Investoren zu verzichten und uns stattdessen ganz auf die Wünsche unserer Kunden zu konzentrieren.

Mecasa, wo geht der Weg hin? Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Wir sehen uns in fünf Jahren als eine etablierte Qualitätsmarke im Pflegesektor in Deutschland. Das bedeutet für uns einerseits eine geographische Ausdehnung aus dem Südwesten heraus auf das gesamte Bundesgebiet. Andererseits möchten wir unser Angebot um verschiedene innovative Konzepte wie etwa Pflege-WGs erweitern. Grundlage für unseren Fortschritt wird dabei stets sein, das Thema Pflege aus Sicht einer jungen und dynamischen Generation zu betrachten, die bereit ist neue Wege zu gehen. Sei es durch eine digitale Ergänzung wie die Matching Plattform oder neuartige Formen des Zusammenlebens im Alter.