Polnische Pflegekräfte: 24-Stunden-Pflege mit gutem Gefühl

Am Anfang haben Sie vielleicht Zweifel, ob es klappen wird mit einer polnischen Pflegekraft in Ihrem Elternhaus. Aber sobald das neue Familienmitglied angekommen ist und sich alles eingespielt hat, kehrt in Ihr Leben endlich wieder Ruhe und Gelassenheit ein. Mit dem Wissen, dass Ihr hilfebedürftiger Angehöriger von einer verlässlichen, liebenswürdigen Pflegekraft rund um die Uhr im eigenen Zuhause betreut wird, können Sie sich nun wieder vermehrt auf Ihr eigenes Leben konzentrieren. Mit gutem Gewissen.

Fremdbetreuung ja, aber zuhause

Ein Heim kommt für Ihre Angehörigen nicht in Frage, denn so lange wie möglich in der gewohnten Umgebung zu bleiben, hat für alle oberste Priorität. Außerdem können Sie sich nicht vorstellen, dass Ihre Eltern mit den vielen wechselnden Gesichtern im Schichtdienst eines Seniorenheims zurechtkommen werden. Auch ein ambulanter Pflegedienst, der ein- oder zweimal am Tag kurz vorbeikommt, reicht bei weitem nicht mehr aus, um den Betreuungsbedarf in Ihrer Situation zu decken.

Die Einstellung einer Pflegekraft aus Polen, die in Ihr Elternhaus einzieht, könnte die beste Lösung für Ihre Situation sein. Danke der Rund-um-die-Uhr-Betreuung können Sie endlich wieder aufatmen und sich nach langer Zeit des Sorgens und Organisierens entspannen. Denn Sie können sich darauf verlassen, dass Ihr Vater bzw. Ihre Mutter in den eigenen vier Wänden bestens betreut wird. Wie ein Au Pair sich um Kinder kümmert, so kümmert sich eine polnische Pflegekraft liebevoll zuhause um Ihren pflegebedürftigen Angehörigen. Sie macht dabei nicht nur „das Nötigste“ wie Unterstützung bei Körperpflege, Ernährung und Haushalt, sondern geht auch mit Ihrem Angehörigen spazieren, führt Gespräche oder unternimmt mit ihm Ausflüge – natürlich alles im Rahmen der Interessen und Möglichkeiten des Senioren. Die Betreuungskraft bringt wieder Struktur, Bewegung und Lebensfreude ins Haus, und Ihr Vater oder Ihre Mutter wird das neue Familienmitglied, das sich so umfassend um alles kümmert, schnell ins Herz schließen.

Deutschland im Pflegenotstand

Der Pflegebedarf in Deutschland steigt kontinuierlich an, schon jetzt leben hierzulande über 5 Mio. Menschen über 80, in den kommenden Jahren werden noch mehr Menschen dieses hohe Alter erreichen. Krankheiten mit körperlichen oder geistigen Einschränkungen gehen leider oft mit dem Alterungsprozess einher, und schließlich braucht der Mensch Pflege – sei es stundenweise oder in Form einer 24-Stunden-Pflege zuhause.

Pflegebedürftige werden vom Staat und den Krankenkassen mit verschiedenen Leistungen unterstützt, aber letztlich bleibt eine Versorgungslücke bestehen, die oft die Angehörigen füllen. Schließlich werden in Deutschland derzeit knapp 75 Prozent der Pflegebedürftigen zu Hause versorgt – meist durch die Kinder.

Wenn die Belastung für die Angehörigen irgendwann zu groß wird, bleibt nur noch ein Pflegeheim oder die 24-h-Pflege zuhause. Aus Kostengründen bietet es sich an, eine Pflegekraft aus osteuropäischen Ländern wie Polen zu engagieren, denn dadurch entsteht ein vergleichsweise geringer finanzieller Aufwand ab 1.950 Euro im Monat, die über die Pflegeversicherung getragen werden.

Erfolgsmodell polnische Pflegekraft

Nach offiziellen Schätzungen arbeiten derzeit rund 300.000 Vollzeit-Pflegekräfte aus Osteuropa in Deutschland. Durch die Arbeitnehmerfreizügigkeit können diese EU-Bürger legal ohne besondere Arbeitserlaubnis in einem Privathaushalt beschäftigt werden. Für die polnischen Pflegekräfte ist dieses Modell nicht nur finanziell attraktiv, sondern sie schätzen auch die Arbeit in familiärer Umgebung und bringen viel Empathie für den hilfebedürftigen älteren Menschen mit. Durch telefonischen Kontakt zur eigenen Familie und regelmäßige Auszeiten in der Heimat hat sich das Engagement polnischer Pflegekräfte als Erfolgsmodell durchgesetzt, das langfristig sehr gut funktioniert.

Welche Aufgaben übernimmt eine polnische Pflegekraft und welche nicht?

Der Begriff „Pflegekraft“ für Betreuungskräfte aus osteuropäischen Ländern hat sich hierzulande als Sammelbegriff durchgesetzt, jedoch ist die Pflegekraft keine solche im medizinischen Sinne, sondern genau genommen eine Betreuungskraft. Sie übernimmt die Aufgaben, die auch Sie als Angehöriger in der Pflege Ihres hilfsbedürftigen Elternteils übernehmen würden. Konkret heißt das, dass sie bestimmte unterstützende Maßnahmen durchführen darf und andere nach deutschem Gesetz nicht. Zu letzteren gehört zum Beispiel die Medikamentengabe oder das Setzen einer Spritze. Diese Aufgaben dürfen nur von examinierten Pflegekräften durchgeführt werden.

Haushalt

Diese Leistungen werden von ihrer Pflegekraft übernommen
  • Begleitung bei Arztbesuchen und Amtsgängen

  • Putzen, Waschen, Bügeln

  • Kochen und Backen

  • Einkäufe und Erledigungen

  • Versorgung von Haustieren

  • Unterhaltung und menschliche Nähe

  • Ausflüge, Theater- und Museumsbesuche

  • Café und Restaurantbesuche

Grundpflege

Diese Leistungen werden von ihrer Pflegekraft übernommen
  • Körperpflege

  • An- und Auskleiden

  • Toilettengang und Inkontinenzversorgung

  • Unterstützung beim Essen

  • Mobilitätshilfe (z.B. Treppensteigen)

  • Reinigen von Harnröhrenkatheter, Wechsel des Katheterbeutels

  • Reinigung und Versorgung von künstlichen Ausgängen (Urostoma, Anus praeter)

  • Aktivierende Pflege zur Wiedererlangung selbstständiger Alltagsbewältigung

Behandlungspflege

Diese Leistungen müssen vom Pflegedienst erbracht werden
  • Tägliches Blutdruck- und Blutzuckermessen

  • Wundversorgung und Verbandswechsel

  • Medikamentengabe

  • Spritzen geben, z.B. bei Diabetes-Patienten

  • Absaugen der oberen Luftwege durch Mund und Nase

  • Stomaversorgung

  • Katheterwechsel, Blasenspülung

Was ist der Unterschied zwischen Grundpflege und Behandlungspflege?

Mit der Grundpflege wird ein älterer Mensch bei seinen alltäglichen Grundbedürfnissen bzw. -verrichtungen unterstützt. Dazu gehören: sich waschen, sich an- und ausziehen, essen und trinken oder der Gang zur Toilette.

Die Pflegekraft bietet dabei ihre Hilfe an, achtet aber gleichzeitig darauf, dass der oder die Pflegebedürftige alles, was er oder sie noch selbst kann, so lange wie möglich auch selbständig verrichtet. Ist der Hilfsbedürftige bettlägerig, umfasst die Grundpflege auch das Füttern, Waschen und regelmäßige Umlagern im Bett.

Unter Behandlungspflege versteht man medizinische Leistungen, die von examinierten Pflegekräften an einem pflegebedürftigen Patienten durchgeführt werden und vorab von einem Arzt verordnet worden sind. Dazu gehören Dinge wie die Wundversorgung und Verbandswechsel, Injektionen, Medikamentengabe, aber auch die Blutdruck- und Blutzuckermessung.

Die von mecasa vermittelten polnischen Pflegekräfte verrichten alle Tätigkeiten im Rahmen der Grundpflege, dürfen dem Gesetz nach aber medizinische Leistungen nicht ausführen. Diese werden bei Bedarf von einem ambulanten Pflegedienst übernommen.

Das typische Profil einer Pflegekraft

Lebenserfahrungen und Betreuungskompetenz

Die durchschnittliche Pflegekraft ist eine Frau zwischen 20 und 60 Jahren aus einem osteuropäischen Land wie Polen, Tschechien, Ungarn oder Litauen. Sie hat selbst Familie und bringt viel Erfahrung in der Betreuung von Kindern und/oder älteren Menschen sowie in der Haushaltsführung mit. Mit den Aufgaben und Herausforderungen, die mit der Betreuung anderer Menschen verbunden sind, ist sie also bestens vertraut. Oft hat sie eine berufliche Ausbildung und ist oder war auch in ihrem Beruf aktiv. Jedoch ist es aufgrund der Lohnstruktur in ihrem Heimatland finanziell für sie attraktiver, als Pflegekraft in Deutschland zu arbeiten.

Deutschkenntnisse

Grundkenntnisse oder sogar gute Kenntnisse der deutschen Sprache liegen bei allen unserer Pflegekräfte vor. Falls dies nicht der Fall ist, wird die Person vor Beginn ihres Arbeitsverhältnisses geschult. Schließlich ist eine reibungslose Kommunikation von Anfang an äußerst wichtig für das harmonische Zusammenleben unter einem Dach. Es zeigt sich immer wieder, dass die Sprache keine wirkliche Hürde im Alltag ist und dass Pflegende und Pflegebedürftige auch schnell ihren eigenen Weg der non-verbalen Kommunikation finden.

Rahmenbedingungen: Unterbringung, Arbeitszeiten, Pausen und Urlaub einer 24-h-Pflegekraft

Wenn Sie sich für eine Pflegekraft aus Polen entscheiden, sollten Sie für diese ein eigenes, möbliertes und abschließbares Zimmer zur Verfügung stellen. Zugang zu einem Telefon sowie eine Internetverbindung sind ebenfalls unerlässlich.

Bezüglich der Arbeitszeiten einer ausländischen Pflegekraft gelten die deutschen gesetzlichen Regelungen: sie darf 40 Stunden pro Woche arbeiten,  maximal 160 Stunden im Monat. Bei manchen Tätigkeiten ist die Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit schwierig, beispielsweise beim gemeinsamen Fernsehen. Wir von mecasa können allerdings jedem Fall garantieren, dass bei unseren Beschäftigten sowohl die Arbeitszeiten als auch der deutsche Mindestlohn eingehalten werden.

Pro Tag darf die Pflegekraft während ihrer Arbeitszeit 1-2 Stunden Pause in Anspruch nehmen, außerdem steht ihr mindestens ein freier Tag pro Woche zu. Natürlich hat sie auch einen Anspruch auf Urlaub. In der Regel sind unsere Pflegekräfte ein bis drei Monate am Stück im Einsatz und fahren anschließend für zwei bis drei Wochen in ihre Heimat, um sich zu erholen. Für die Urlaubszeit finden wir selbstverständlich eine geeignete Vertretung. Bei schweren Pflegefällen oder bei Demenzpatienten sorgen wir von Anfang an für zwei (seltener drei) sich abwechselnde Kräfte, damit Ihr Angehöriger sich nicht immer wieder an fremde Gesichter gewöhnen muss. In Betreuungssituationen mit großer psychischer und körperlicher Belastung kann der Wechsel auch monatlich erfolgen, was der Überlastung der Pflegekräfte vorbeugt und dafür sorgt, dass sie ihrer Aufgabe langfristig mit voller Kraft nachgehen können.

Vorteile einer polnischen Pflegekraft auf einen Blick

Der sicherlich größte Vorteil, den die Anstellung einer osteuropäischen Pflegekraft mit sich bringt, ist, dass Ihr hilfebedürftiges Familienmitglied in seiner vertrauten Umgebung bleiben kann und seine Lebensqualität nicht eingeschränkt wird. Das Wissen, dass eine vertrauenswürdige Person, die Sie gut kennen und zu der Sie jederzeit Kontakt aufnehmen können, für Ihren Angehörigen sorgt, gibt Ihnen Sicherheit und befreit Sie als Sohn oder Tochter von der Last, sich um alles kümmern zu müssen.

Sie können beruhigt in Ihren Alltag zurückkehren, weil rund um die Uhr – auch nachts – jemand bei Ihrem Angehörigen ist, der auf ihn achtgibt und ihn versorgt. Wenn Sie tagsüber bei der Arbeit sind, müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen, ob Vater oder Mutter sich zuhause vielleicht einsam fühlt, denn die Pflegekraft sorgt für Unterhaltung, Beschäftigung und menschliche Nähe.

  1. Alternative zum Pflegeheim
    Ihr Angehöriger lebt weiter zu Hause und muss nicht in eine fremde Einrichtung ziehen.
  2. Sicherheit im Notfall
    Im Falle eines Sturzes, Schlaganfalls o.ä. ist sofort jemand bei Ihrem Angehörigen und kann Hilfe holen.
  3. Finanziell attraktiv
    Die Kosten der Betreuung durch eine polnische Pflegekraft liegen deutlich unter denen für einen Betreuungsplatz in einem Heim.
  4. Haushaltshilfe
    Mit einer polnischen Pflegekraft im Haus brennt nichts an, sie unterstützt in der Küche, hilft beim Putzen und macht Besorgungen.
  5. Lebensqualität und Familienglück
    Nicht nur Ihr Angehöriger fühlt sich mit der Betreuungskraft im Haus gut versorgt – auch Sie können wieder entspannter die gemeinsame Zeit genießen.

Anstellungsmodelle einer polnischen Pflegekraft – eine Übersicht

Sie halten die Anstellung einer polnischen Betreuungskraft für die beste Lösung. Nun wollen Sie sichergehen, dass alles seine Ordnung hat und die Person, die zu Ihnen nach Deutschland kommt, nicht nur bestens für den Job geeignet ist, sondern ihre Beschäftigung zudem auf legalem Weg erfolgt. Die von mecasa vermittelten Pflegekräfte aus Osteuropa sind ausschließlich bei Partnern in ihren Heimatländern angestellt und somit dort sozial- und krankenversichert.

Die Grundlage: das Entsendegesetz

Jeder EU-Bürger darf im europäischen Ausland angestellt oder selbständig arbeiten, denn laut der EU-Verordnung Nr. 883/2004  zur Koordinierung der Systeme der sozialen Sicherheit besteht die sogenannte Dienstleistungsfreiheit innerhalb der EU.

Übersicht: Vertragsmodelle polnischer Pflegekräfte

Im Wesentlichen gibt es drei verschiedene legale Wege, auf denen die Anstellung einer ausländischen Pflegekraft aus einem EU-Mitgliedsland erfolgen kann:

  1. Entsendemodell (Mecasa)
    Die Pflegekraft wird bei diesem Modell von einem ausländischen Partnerunternehmen entsendet, wobei das Unternehmen alle Arbeitgeberpflichten trägt, den Mitarbeiter in seinem Heimatland versichert und seine Sozialabgaben leistet, was durch das A1-Formular bestätigt wird. An- und Abreisekosten werden vom Partnerunternehmen getragen. Der große Vorteil besteht darin, dass Sie als Auftraggeber sich um nichts kümmern müssen, sondern alles von der deutschen Vermittlungsagentur und dem ausländischen Partner übernommen wird, unter anderem auch das Bereitstellen geeigneter Vertretungen für Ihre Pflegekraft bei Urlaub oder Krankheit.
  2. Selbstständigen-Modell
    Eine Pflegekraft hat in Deutschland oder einem anderen EU-Staat ein Gewerbe angemeldet und schließt mit Ihnen einen Dienstleistungsvertrag ab. Sie bezahlen die Dienstleistung in Form einer Rechnung, Sozialabgaben werden nicht fällig. Der Preis für die erbrachte Leistung und die Arbeitszeiten werden individuell vereinbart. Der allgemeine Mindestlohn spielt bei selbständig Tätigen keine Rolle. Auch Urlaub muss nicht gewährt bzw. vom Auftraggeber bezahlt werden. Jedoch müssen Sie sich eine Ersatz-Betreuerin suchen, falls Ihre Pflegekraft einmal ausfällt.Für eine legale selbstständige Tätigkeit in Deutschland müssen verschiedene für Sie schwer nachprüfbare Kriterien erfüllt werden, insbesonders, dass die selbständigePflegekraft für mehrere Auftraggeber tätig ist. Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefahr, dass eine Schein-Selbstständigkeit festgestellt wird. Das kann bedeuten, dass Sie rückwirkend für den Betreuungszeitraum Sozialversicherungsbeiträge abführen und unter Umständen ein Bußgeld zahlen müssen.
  3. Arbeitgebermodell
    In diesem Modell schließen Sie einen direkter Arbeitsvertrag mit Ihrer polnischen Pflegekraft ab, dessen Rahmenbedingungen Sie frei definieren können. Sie übernehmen alle Arbeitgeberpflichten, d.h. Sie benötigen eine Betriebsnummer und müssen die Pflegekraft in Deutschland sozial- und krankenversichern. Darüber hinaus müssen Sie Lohnsteuer abführen und beachten, dass der deutsche Mindestlohn auch für Arbeitnehmer aus dem EU-Ausland gilt. Aufgrund von Urlaubs- und Erholungszeiten muss zudem eine zweite Person eingestellt werden, was wiederum zu Kosten führt.

Hinweis!

Liegt das Angebot einer Vermittlungsagentur bei deutlich unter 2.000 Euro, erhalten die Pflegekräfte vermutlich widerrechtlich keinen Mindestlohn, dann sollten Sie von einer Zusammenarbeit absehen.

Bei Mecasa beginnen die Kosten für eine Pflegekraft aus dem EU-Ausland je nach individuellem Bedarf bei 1.950 Euro pro Monat, zuzüglich Kost und Logis.

Sprechen Sie mit uns, und wir erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot – unter 0711 63399077 oder unter kontakt@mecasa.de

Vergleich der Vertragsmodelle

Entsendemodell (Mecasa) Selbständigen-Modell Arbeitgebermodell
Die Vermittlungsagentur schlägt Ihnen eine Auswahl geeigneter Pflegekräfte vor. Sie suchen eine für Ihren Bedarf geeignete Pflegekraft. Sie suchen eine für Ihren Bedarf geeignete Pflegekraft.
Eine geeignete Vertretungskraft bei Urlaub oder Krankheit wird bereitgestellt. Sie organisieren Vertretung bei Urlaub und Krankheit. Sie organisieren Vertretung bei Urlaub und Krankheit.
Ihre Pflegekraft ist in ihrem Heimatland versichert und hat eine A1-Bescheinigung. Die selbständige Pflegekraft kümmert sich um Abfuhr von Sozialbgaben und Abschluss von Versicherungen. Sie versichern Ihre Pflegekraft und führen Sozialleistungen und Lohnsteuer ab.
Arbeitszeit max. 48 Stunden pro Woche oder 160 Stunden pro Monat Arbeitszeiten werden individuell vereinbart. Arbeitszeit max. 48 Stunden pro Woche oder 160 Stunden pro Monat
Gefahr der Scheinselbständigkeit, ggf. müssen Sie Nachzahlungen leisten.
1.950-2.800€ pro Monat
zuzüglich Kost & Logis
ab 1.500€ pro Monat
zuzüglich Kost & Logis
2.500-2.800€ pro Monat
zuzüglich Kost & Logis

Kosten der 24 Stunden Pflege – Finanzielle Förderung durch Ihre Pflegekassen

Die Kosten für eine osteuropäische Pflegekraft tragen Sie nicht alleine denn die Pflegekasse unterstützt Sie.

Welchen Eigenanteil Sie an den Kosten tragen hängt von Ihrem Betreuungsbedarf und von Ihren Wünschen ab, z. B. das Niveau der Deutschkenntnisse, Mobilität, Pflegegrad und den damit verbundenen Aufgaben der Grundpflege sowie den Tätigkeiten im Haushalt.

Unser Angebot versteht sich inklusive Steuern, Sozialabgaben für die Kranken-, Unfall-, Rentenversicherung und Agenturgebühren.

Hinzu kommen einmalig 75 Euro für die Anreise und 75 Euro für die Abreise, sowie Zuschläge für Feiertage.

Beispielrechnung: Monatliche Kosten bei einer 24 Stunden Pflege mit polnischer Pflegekraft

Beispiel-Rechnung bei Pflegegrad 3

24-Stunden-Betreuung mit Haushaltsführung und Grundpflege durch eine Betreuungskraft mit befriedigenden Deutschkenntnissen.

  • Pflegeerfahrung: 1-2 Jahre (in Deutschland)
  • Deutschkenntnisse: befriedigend
  • Monatliche Kosten: 1.950€
Pflegegrad 3
Kosten der Pflegekraft 1950 Euro
abzüglich Pflegegeld -545 Euro
abzüglich Verhinderungspflege (1.612 Euro pro Jahr) -134 Euro
abzüglich Steuervorteile (max. 4.000 Euro pro Jahr) -333 Euro
Ihr verbleibender Eigenanteil 938 Euro

Alles Wissenswerte rund um Kosten und Finanzierung Ihrer Pflegekraft finden sie hier:

Kosten und Finanzierung

Wie Mecasa langfristige und harmonische Betreuungsbeziehungen sicherstellt

Entscheidend für ein langfristiges und harmonisches Zusammenleben unter einem Dach ist, dass Ihre Bedürfnisse und Ansprüche mit den Kompetenzen und Charaktereigenschaften der Betreuungskraft übereinstimmen.

In Zusammenarbeit mit der Universität Heidelberg haben wir deshalb ein Matchingmodells entwickelt, dass eine ideale Übereinstimmung sicherstellt zwischen Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen und der von uns vermittelten Pflegekraft.

Gut funktionierende Beziehung zwischen Betreuer und Pflegebedürftigen sind von Fürsorge und gegenseitigem Vertrauen geprägt. Eine reibungslose verbale und nonverbale Kommunikation ist aufgrund der Intimität der Betreuungssituation dafür die entscheidende Vorraussetzung.

Das Mecasa-Matchingverfahren testet zunächst der Betreuungs- und Kommunikationsstil der Pflegekraft um anschließend den Grad der Übereinstimmung mit den Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person zu ermitteln. Dafür verwendet unser Matching etablierte Testverfahren und speziell für den Bereich der 24 Sunden Pflege entwickelte Analysefragen.

Beispiel-Profil Betreuungskraft

Wenn Sie sich für eine Zusammenarbeit mit mecasa entscheiden und wir uns gründlich über Ihre individuelle Situation informiert haben, schlagen wir Ihnen  eine Auswahl passender Pflegekräfte vor.

Vergleichen Sie in Ruhe Lebensläufe, Kompetenzen und Persönlichkeitsprofile. Natürlich haben Sie auch die Möglichkeit, mit den Betreuungskräften zu telefonieren, bevor Sie sich entscheiden.

In der Regel dauert es anschließend nur 5–7 Werktage, bis Ihre Pflegekraft mit ihrem Einsatz beginnen kann. Selbstverständlich begleitenwir Sie während der Eingewöhnungsphase und darüber hinaus und unterstützen Sie um die Uhr mit unserer Hotline 0800-8080810.

Haftpflichtversicherung

Die durch uns vermittelten Betreuungskräfte sind grundsätzlich über die Betriebshaftpflichtversicherung des im osteuropäischen Ausland befindlichen Arbeitgebers versichert. Da wir dies jedoch nur in begrenztem Rahmen überprüfen können und keinerlei Risiko eingehen wollen, versichern wie jede im Einsatz befindliche Betreuungskraft zusätzlich über eine Gruppen-Haftpflichtversicherung, die wir bei der Helvetia Versicherungsgruppe in Deutschland unterhalten.

Häufig gestellte Fragen

Aus dem EU-Ausland entsendete Pflegekräfte können auf zwei unterschiedliche Arten krankenversichert sein. In den meisten Fällen sind die Arbeitnehmer über die sogenannte EKUZ-Karte versichert, einer Art Auslandskrankenversicherung. Mit der Karte kann die Betreuungskraft bei deutschen Ärzten in Behandlung gehen, wobei die Kosten mit der ausländischen Krankenversicherung direkt abgerechnet werden.

Weniger häufig sind Pflegekräfte über eine gemeinschaftliche Krankenversicherung ihres Dienstleiters versichert. In diesem Fall müssen sie Behandlungskosten selbst vorstrecken und erhalten im Nachhinein von ihrer Vermittlungsagentur die vollständige Rückerstattung.

Einen hilfebedürftigen Menschen rund um die Uhr zu betreuen, kann sowohl körperlich als auch emotional sehr anstrengend sein. Besonders in schweren Pflegefällen, zum Beispiel bei Demenzpatienten, tritt schnell das Gefühl der Überlastung oder Überforderung auf. Durch einen turnusmäßigen Wechsel zweier Betreuungskräfte (seltener sind es drei) und einer Auszeit im Heimatland wird dieser Überlastung vorgebeugt. Somit können die Pfleger ihrer Aufgabe langfristig mit voller Kraft nachgehen. Nicht zuletzt wirkt sich das Wiedersehen mit der weit entfernten Familie sehr motivierend auf die Pflegekräfte aus.

Die Sprachkenntnisse der osteuropäischen Pflegekräfte unterscheiden sich sehr stark.  Jede von mecasa vermittelte Betreuungskraft durchläuft ein Auswahlverfahren, in dem ihre Sprachkenntnisse überprüft werden. Bei Bedarf erhält sie eine entsprechende Schulung. Je nach individuellem Fall sind Kenntnisse der deutschen Sprache mehr oder weniger wichtig. Manchmal ist die fachliche Qualifikation von größerer Bedeutung und die Deutschkenntnisse wachsen dann mit der Zeit, sobald die Betreuungskraft im Einsatz ist. Natürlich kann es anfangs, vor allem in den ersten Wochen der Eingewöhnungszeit,  zu Verständigungsproblemen kommen, erfahrungsgemäß spielt sich die Kommunikation zwischen Pflegekraft und betreuter Person jedoch schnell ein.

Obwohl wir uns bei der Auswahl einer passenden Pflegekraft für Ihren Angehörigen die größte Mühe geben und dank unseres mecasa-Matchingmodells sehrgeringe Beschwerdequoten vorweisen können, ist es einfach manchmal einfach so menschlich, dass das Zusammenleben doch nicht funktioniert.

In diesem Fall gibt es grundsätzlich zwei Optionen:

  • Entweder die Betreuungskraft wird sofort (innerhalb von 72 Stunden) ausgewechselt, oder
  • der Wechsel findet zum Ende des vereinbarten Turnus statt.

Welche der beiden Optionen Anwendung findet, hängt dabei von Ihrer Einschätzung und der des Betreuungsbedürftigen, sowie von der Betreuungskraft selbst ab.

Bevor eine Pflegekraft aus Polen oder einem anderen osteuropäischen Land zu Ihnen kommt, ermitteln wir ganz genau Ihren persönlichen Bedarf und suchen die Person aus, die ideal zu Ihren Anforderungen passt. Grundsätzlich bietet eine polnische Pflegekraft Unterstützung beim Waschen, Duschen, Baden, Eincremen, bei der Mundpflege, beim Kämmen und Rasieren. All diese Tätigkeiten lassen sich unter dem Begriff Grundpflege zusammenfassen.

Sie hilft außerdem bei der Nahrungszubereitung oder übernimmt sie ganz, unterstützt beim Essen und beim Toilettengang bzw. der Inkontinenzversorgung. Darüber hinaus führt sie je nach Bedarf den Haushalt, macht Besorgungen, begleitet die hilfebedürftigen Personen zum Arzt oder zu Behörden, unternimmt Ausflüge oder Spaziergänge mit ihnen oder ist einfach nur in ihrer Nähe, damit sie sich nicht alleine fühlen.

In der Nacht ist sie im Haus und damit in Rufbereitschaft, falls ein Notfall eintritt. Die Pflegekraft steht Ihnen als Familienangehörigen jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung und kann auf Wunsch all ihre betreuerischen Tätigkeiten schriftlich dokumentieren.

Die Abrechnung der Leistung Ihrer polnischen Pflegekraft erfolgt direkt über das osteuropäische Partnerunternehmen, mit dem wir kooperieren. Die Rechnung wird vorab von uns noch einmal auf Richtigkeit geprüft, und Sie erhalten sie zum Ende eines jeden Monats.

Der umgangssprachlich etablierte Begriff der 24-h-Pflegekraft an sich ist eigentlich irreführend, denn natürlich kann niemand 24 Stunden am Tag und sieben Tage in der Woche durcharbeiten. Auch Arbeitskräfte aus dem Ausland unterliegen dem deutschen Arbeitsrecht, d.h. ihre Arbeitszeit darf 40 Std./Woche und 160 Std./Monat nicht überschreiten.

Die konkreten Arbeitszeiten stimmen Sie mit Ihrer Pflegekraft individuell ab. Pro Tag darf sie 1-2 Stunden Pause in Anspruch nehmen, außerdem steht ihr mindestens ein freier Tag pro Woche zu. Natürlich hat sie auch einen Anspruch auf Urlaub. Bei manchen Tätigkeiten ist die Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit schwierig, beispielsweise beim gemeinsamen Fernsehen oder Spazierengehen.

Das Wichtigste ist, dass Ihr Angehöriger rund um die Uhr in seiner gewohnten Umgebung einen Ansprechpartner hat, der unterstützend auf ihn einwirken und in Notfällen direkt handeln kann.